CV-Screening ist eine der zeitaufwändigsten Recruiter-Aufgaben: 100 CVs für eine Stelle sind leicht ein Arbeitstag. KI verkürzt dies auf 30–60 Minuten für das gleiche Volumen. Aber Recruiting ist seit 2026 ein « Hochrisiko-System » nach dem EU-AI-Gesetz: Transparenzanforderungen gegenüber Kandidaten, menschliche Aufsicht, Nachverfolgung, regelmäßige Bias-Audits. Dieser Leitfaden stellt den Workflow vor, der industrialisiert, ohne Ethik oder Konformität zu gefährden.
Vor all dem Screening: objektive Kriterien auflisten (Kompetenzen, Berufsjahre, Ausbildung) und ihre Gewichtung. Ohne explizites Gitter reproduziert die KI ihre Bias und Ihre unbewussten Vorlieben.
Entfernen Sie Namen, Vornamen, Foto, Alter, Adresse, genaue Schulnamen (Level und Fach behalten). Begrenzt diskriminatorische Bias und ist DSGVO-konform.
KI bitten, jeden CV nach definierten Kriterien zu scoren, mit Begründung. Nicht eine opaque Gesamtnote, sondern Score pro Kriterium zur Audit-Ermöglichung.
Konsistenz überprüfen: werden Profile aus legitimen Gründen ausgesondert? Gibt es Bias auf bestimmte Variablen (aus Vornamen erratenes Geschlecht trotz Anonymisierung, Schule, etc.)? Audit dokumentieren.
KI produziert Shortlist, aber Entscheidung (wen anrufen, wen ablehnen) bleibt menschlich. AI-Gesetz-Konformität: effektive menschliche Aufsicht ist für Hochrisiko-Systeme Pflicht.

Assistant conversationnel d’Anthropic axé sécurité et contexte long. Excellent pour rédaction, analyse, résumés, code et agents. Interface claire, bons résultats en français.
Warum : Le plus précis pour le tri argumenté avec justifications par critère. Hallucinations limitées sur les éléments factuels du CV.

Assistant conversationnel polyvalent d’OpenAI. Rédige, résume, code, traduit et répond à tout type de question.
Warum : Bon pour traiter des volumes en parallèle (API), avec Code Interpreter pour des analyses statistiques de la short-list.

Assistant IA de réunion : enregistre, transcrit et résume automatiquement vos appels Zoom/Meet/Teams.
Warum : Pour la phase d'entretien : capture, transcription et synthèse automatiques, indispensables pour le partage avec le manager.
Ist KI-Screening nach dem AI-Gesetz konform?
Bedingt. Recruiting ist seit 2026 Hochrisiko: Evaluationsgitter dokumentieren, effektive menschliche Aufsicht garantieren, Kandidaten über KI-Nutzung informieren, regelmäßig Bias auditieren. Mit diesen Bedingungen: ja. Ohne: Sanktionsrisiko.
Kann man eine Bewerbung allein auf KI-Entscheidung ablehnen?
Nein. Das AI-Gesetz verlangt effektive menschliche Aufsicht für Hochrisiko-Entscheidungen. KI-Screening produziert eine Empfehlung, der Mensch entscheidet. Völlig automatisierte Ablehnung ohne menschliche Einmischung ist nicht AI-Gesetz-konform.
Müssen wir Kandidaten sagen, dass wir KI nutzen?
Ja, seit dem AI-Gesetz 2026: klare Mitteilung, Recht auf menschliche Überprüfung, Möglichkeit zu fragen, welche Kriterien genutzt wurden. In Bewerbungsrichtlinien und Recruiter-Kommunikation integrieren.
Welche Bias kann KI reproduzieren?
Alle aus Trainingsdaten und historischen Recruiter-Entscheidungen: Geschlecht, Herkunft, Alter, Schule, linearer vs. atypischer Weg. Regelmäßiger Audit unerlässlich. Lösungen: Ultra-explizite Kriterien, Anonymisierung vorher, Post-Screening-Validierung durch Sampling.